
xpand · Vertriebs-Training
Verkaufsgespräche
mit KI trainieren.
Sprich mit einer realistischen Kunden-Persona am Telefon — auf Wunsch mit Live-Hinweisen während des Gesprächs. Am Ende eine konkrete Auswertung mit Originalzitaten und nächsten Schritten.
Was ist ein KI-gestütztes Verkaufstraining?
Beim KI-gestützten Verkaufstraining führst du ein echtes Telefongespräch gegen eine Software, die die Kundenrolle übernimmt. Sie reagiert in Echtzeit auf das, was du sagst, mit eigenen Einwänden und eigener Stimmung. Danach bekommst du eine Auswertung mit Zitaten aus deinem Gespräch. Der eigentliche Gewinn ist die Wiederholung: dasselbe schwierige Gespräch zwanzigmal führen, ohne dass ein Kunde dafür herhalten muss.
So läuft ein Training
Für Vertriebsmitarbeitende und Sales-Coaches, die ihre Gesprächsführung schärfen — vor einem realen Pitch, nach einem schwierigen Call, oder als Routine.
- 01
Trainings-Setup wählen
Eine fertige Einheit aus Gesprächspartner und Anlass — oder lass dir per Überraschung eins geben.
- 02
Briefing lesen
Ausgangslage, Anlass, was du bereits weißt.
- 03
Gespräch führen
Realistisches Verkaufsgespräch am Telefon — auf Wunsch mit Live-Coaching-Impulsen.
- 04
Auswertung erhalten
Score, Originalzitate, konkrete nächste Schritte.
Was unterscheidet das von einem Rollenspiel im Seminar?
Im Seminar spielt die Trainerin oder ein Kollege den Kunden. Das funktioniert, hat aber zwei bekannte Schwächen. Der Kollege kennt das eigene Produkt und argumentiert deshalb zu freundlich; und jede Wiederholung kostet die Zeit einer zweiten Person. In einem Tagesseminar kommt kaum jemand über zwei oder drei echte Durchgänge hinaus.
Die Software kennt weder Rücksicht noch Terminkalender. Sie führt das Gespräch so oft du willst, zu jeder Uhrzeit, und bleibt in ihrer Rolle, auch wenn es unangenehm wird. Was sie nicht kann, ist die Einordnung. Welche Muster im Team systematisch schieflaufen und was das für eure Vertriebsarbeit bedeutet, sieht ein Mensch.
Woran merkt man, dass ein Gesprächspartner realistisch ist?
Daran, dass er kippt. Ein echter Kunde wird ungeduldig, wenn du zu lange ausholst, und misstrauisch, wenn eine Zahl ohne Herkunft im Raum steht. Damit das nachvollziehbar bleibt, sind die Personas nach DISG angelegt. Vier Typen, vier Reaktionsmuster. Welcher dir gegenübersitzt, erfährst du vorher nicht.
| Typ | Wie er auftritt | Was das Gespräch kippt |
|---|---|---|
| D — Dominant | Tempo, direkt, wenig Smalltalk. | Ausweichende Antworten und zu langes Ausholen. |
| I — Initiativ | Wärme, Story, sucht persönliche Verbindung. | Eine Faktenliste ohne jede Regung. |
| S — Stetig | Ruhig, geduldig, will erst Vertrauen. | Zeitdruck und schnelles Closing. |
| G — Gewissenhaft | Präzise, prüft Zahlen und Methode. | Behauptungen ohne Beleg, vage Größenordnungen. |
Was steht in der Auswertung?
Eine begründete Bewertung des Gesprächs und die Stellen im Transkript, an denen es sich entschieden hat. Wörtlich zitiert, damit du deine eigene Formulierung wiedererkennst und nicht eine Umschreibung davon. Dazu die Einschätzung, welchen Typ du vor dir hattest und wo die Anpassung gelungen ist.
Der praktische Teil sind die nächsten Schritte. Nicht „mehr auf den Kunden eingehen", sondern welcher Satz beim nächsten Mal an welche Stelle gehört.
Lässt sich das auf eure Produkte zuschneiden?
Ja. Personas, Gesprächsanlässe und das Fachwissen, gegen das geprüft wird, lassen sich pro Unternehmen einrichten. Dann übt ihr an den Einwänden, die euch tatsächlich begegnen. Gerade wo fachliche Tiefe über den Abschluss entscheidet, ist das der Unterschied zwischen einer netten Übung und einem brauchbaren Training. Wo die Produktunterlagen ohnehin gepflegt sind, hält sich der Aufwand in Grenzen.
Für welche Teams lohnt sich das?
Für Vertriebsteams mit wiederkehrenden schwierigen Situationen, an denen bisher nur im Ernstfall geübt werden konnte. Kaltakquise, Preisgespräche, der Anruf nach einem verlorenen Angebot. Und für neue Kolleginnen und Kollegen, die sonst ihre ersten dreißig Gespräche an echten Kunden lernen.
Weniger geeignet ist es für Teams, in denen nicht abgestimmt ist, was ein gutes Gespräch ausmacht. Die Software misst gegen Kriterien. Sind die nicht geklärt, trainiert jeder in seine eigene Richtung, und das Ergebnis verfestigt eher, was ohnehin auseinanderläuft.
Gut zu wissen
- Wird das Audio aufgezeichnet?
- Nein. Nur das Text-Transkript wird gespeichert — als Grundlage für die Auswertung.
- Kann ich das Gespräch jederzeit beenden?
- Ja. Sichtbarer „Beenden“-Knopf. Sessions ab 2 Min liefern eine Auswertung.
- Was ist DISG?
- Ein Persönlichkeitsmodell aus dem Vertrieb mit vier Typen (Dominant, Initiativ, Stetig, Gewissenhaft) und unterschiedlichem Kommunikationsstil. Welcher Typ dir gegenübersitzt, findest du im Gespräch selbst heraus — die Auswertung zeigt danach, wie gut du dich angepasst hast. Pro Training optional zuschaltbar.
- Was kostet ein KI-gestütztes Verkaufstraining?
- Das hängt daran, wie viele Leute trainieren und ob die Gesprächsanlässe auf eure Produkte zugeschnitten werden. Für eine belastbare Zahl brauchen wir die Teamgröße und einen Blick auf die Produktpalette. Das erste Gespräch dazu kostet nichts.
- Ersetzt das einen echten Verkaufstrainer?
- Nein. Die Software übernimmt das, was ein Trainer nicht in beliebiger Menge liefern kann, nämlich Wiederholung. Ein Mensch simuliert ein Gespräch pro Teilnehmer und Tag, die Software zwanzig. Welche Muster im Team systematisch schieflaufen und was daraus für die Vertriebsarbeit folgt, sieht weiterhin ein Mensch.
- Kann man eigene Produkte und Gesprächsanlässe hinterlegen?
- Ja. Personas, Anlässe und das Fachwissen, gegen das geprüft wird, lassen sich pro Unternehmen einrichten. Dann übt ihr an den Einwänden, die euch tatsächlich begegnen, und nicht an erfundenen.
- Für wen eignet sich das nicht?
- Für Teams, in denen nicht abgestimmt ist, was ein gutes Gespräch überhaupt ausmacht. Die Software misst gegen Kriterien. Sind die im Haus nicht geklärt, trainiert jeder in seine eigene Richtung. Dann kommt die Verständigung darüber zuerst.